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Wedding/Oslo - Berlins älteste LG

Immer eine Reise wert ....

Unsere Reise nach Hamburg vom 01.12. bis zum 02.12.2007 :
Am Samstag trafen wir uns auf den verschiedensten Bahnhöfen wie Lichterfelde Ost, Südkreuz, Jungfernheide, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof sowie Spandau, um unseren RE in Richtung Schwerin zu besteigen. Karl und Bernhard sollten indes bereits mit dem IC vorfahren, um die nötigen Dinge, die noch zu klären waren, schon vor Ort zu erledigen. So mühten sich die restlichen zwanzig Personen redlich, um den Zug in aller Herrgottsfrühe zu erreichen, was letztlich auch problemlos gelang. Im Zug selbst genossen wir das erste Frühstück, mitgebrachten, selbst gemischten Eistee und schworen uns auf das Reisevergnügen ein. Bis Schwerin brauchten wir etwas über zwei Stunden, hatten dort etwa eine halbe Stunde Aufenthalt, und legten dort frische Getränke nach, um heil in die Hansestadt zu gelangen. Dort angekommen, empfingen uns bereits Karl und Bernhard, um weiteres Vorgehen abzusprechen. Zunächst fuhren wir ins Hotel, welches sich als erste Adresse auf der Reeperbahn herausstellen sollte, zumindest was die moderaten Preise betraf. Bad und Kemenate waren aber sauber und genügten den allenfalls fünf Stunden Aufenthalt dort allemal. So liefen wir, nachdem wir zuerst die Taschen bzw. die Koffer abgestellt hatten, zum Hafen, der in unmittelbarer Nähe des Hotels fußläufig zu erreichen war und unternahmen gemeinsam eine Hafenfahrt, die uns auch in die Speicherstadt führte. Natürlich gab es an Bord auch ein hochgeistiges Getränk, welches uns bei Kräften hielt. Wieder im Hotel angekommen, galt es, die Suiten zu beziehen, bevor es zu einem gemeinsamen Restaurantbesuch beim guten Chinamann ging. Das Essen mundete allen, doch der große Hamburger Suppenskandal wird auch die nächsten Jahre noch für Gesprächsstoff und für reichhaltige Belustigung sorgen. Anschließend besuchten wir den Winterdom, wo einige das Riesenrad oder andere Fahrgeschäfte nutzten, um möglichst schnell das gute chinesische Essen verarbeiten zu können. Mit der Untergrundbahn ging es dann zum Rathaus, in dessen Umgebung ein riesiger Weihnachtsmarkt, der Jungfernstieg und reichlich Gühweih lockten. Dort teilten wir uns in Gruppen, denn bei der großen Besuchermenge wäre ein Durchkommen mit 22 Personen unmöglich gewesen. Ein späterer gemeinsamer Treffpunkt wurde festgelegt. Lotto besuchte indes seine alte Heimat, hatte er doch im Kindesalter einige Jahre in Hamburg gewohnt. Wieder am Hotel angekommen, teilten sich die Gruppen erneut, um sich später in so tollen Kneipen wie dem Seepferdchen oder dem Joker für die Nacht vorzubereiten. Dort schmiedeten wir auch die Pläne für den nächsten Tag. Während Holger und Murat noch an den Lippen der örtlichen Landprominenz hingen, legten sich hiernach die meisten Mitfahrer zur Ruhe. Früh um 06:45 Uhr war wieder Treffpunkt für diejenigen, die zum Fischmarkt wollten, denn dieser hat im Winter nur von 07:00 bis 09:30 Uhr geöffnet. Kurz nach 07:00 Uhr kamen wir dort im Regen an und waren froh, bald die große Halle betreten zu können, die inmitten der zahlreichen Marktstände zu finden war. Wir trauten aber unseren Augen nicht, spielte dort bereits eine Band vor ca. tausend Menschen, die tanzten, frühstückten oder sich sonst in den Sonntag brachten. Unglaublich, aber wahr ! Zurück im Hotel, nahmen wir nach und nach das Astronautenfrühstück ein und verabredeten uns für 10:00 Uhr, um ins Miniatur Wunderland zu fahren. Es war schon beeindruckend, was dort zu sehen war. Nicht auszudenken, wieviel Zeit dort ein echter Modellbaufan am liebsten verbringen würde.Nachdem wir vorsorglich in zwei potugiesischen Restaurants für jeweils ca. zwanzig Personen reserviert hatten, begaben wir uns in das zweite, nachdem Karl natürlich das erste noch storniert hatte, um dort richtig lecker gemeinsam zu speisen. Um unseren Zug nach Hause sicher zu erreichen, mussten wir uns nun mächtig sputen, denn die Zeit drängte, da wir ja noch unser Gepäck aus den Hotel abholen mussten. Aber alles klappte wie am Schnürchen und auch die Rückfahrt war erneut sehr lustig, obwohl wir wieder in Schwerin umsteigen mussten. Unvergessen bleiben wird aber die Rede von Günter, der seinen Spaß an der Fahrt einfach nicht mehr länger zurückhalten wollte. Den hatten sicher alle, die mitgefahren sind, als da wären : Lothar Max Waldemar Erich, seine Söhne Michael und Markus, Alexi, Ali, Gökhan, Metin, Yasar, Karl, Bernhard, Kalle und seine Frau Astrid, Günter und seine Frau Margrit, Oligator und sein ( und unser neuer ) Kumpel Kurt, Lotto, Holger, Jörg, Michi, Flandi und Murat. Bis zum nächsten Jahr wird sich schnell ein neues Reiseziel finden lassen.


Bilder der Reise ....

Bilder von Günter ....